Navigationshilfe:

Die vier Phasen der Wahl

Nach der Wahl: Darauf kommt es an

Das Wahlergebnis steht fest. Und trotzdem ist die Arbeit des Wahlvorstands noch nicht beendet. Neben der Verpflichtung, das Wahlergebnis bekannt zu machen, muss der Wahlvorstand auch zur ersten Personalratssitzung, der sogenannten konstituierenden Personalratssitzung, einladen und eine/-n Vorsitzenden wählen lassen. Erst dann endet die Aufgabe des Wahlvorstands (allerdings muss er die Stimmzettel, Briefwahlunterlagen usw. noch einen Monat aufbewahren, vgl. § 22 WO LPVG NW). Die Niederschriften, Bekanntmachungen und Wahlvorschläge muss der Personalrat mindestens fünf Jahre aufbewahren.

Das Wahlergebnis

Der Wahlvorstand muss das Ergebnis bekannt geben und natürlich die Gewählten schriftlich informieren. Sie können innerhalb von drei Arbeitstagen nach Unterrichtung ihre Wahl ablehnen. In diesem Fall rückt die oder der Nächste in den gewählten Personalrat nach. Danach wird das Wahlergebnis bzw. der neu gewählte Personalrat per Aushang in der Dienststelle bekannt gemacht. Die Personalratswahl kann innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe des Ergebnisses angefochten werden. Um das zu vermeiden, sollte der Wahlvorstand in jeder Phase korrekt vorgehen.

Die Konstituierung des Personalrats

Der Wahlvorstand muss spätestens eine Woche nach dem Wahltag alle gewählten Personalratsmitglieder zu einer konstituierenden Sitzung einladen. Diese Sitzung, in der nur der oder die Vorsitzende des Personalrats und ein/-e oder mehrere Stellvertreter/-innen gewählt werden dürfen, leitet der Wahlvorstand.

Kurz gefasst: Der Ablauf nach der Wahl

  • Schriftliche Benachrichtigung der Gewählten
  • Aushang über die gewählten Personalratsmitglieder
  • Übersendung der Wahlniederschrift an die Dienststellenleitung und die in der Dienststelle vertretenen Gewerkschaften
  • Einberufung der konstituierenden Sitzung des Personalrats
  • Aufbewahrung der Wahlakten mindestens fünf Jahre lang durch den Personalrat

Worauf kommt es an?
Von der Ablehnung der Wahl bis zur Wahlanfechtung ...
  1. Antworten zu den wichtigsten Fragen nach der Wahl

Der neue Personalrat

Nach der Wahl muss der neue Personalrat schnell seine Geschäfte aufnehmen. Von der Sitzungsvorbereitung bis zur korrekten Beschlussfassung im Personalrat ist Vieles zu beachten. Ohne die Kenntnis des Personalvertretungsgesetzes und Grundkenntnisse des Arbeitsrechts geht es nicht. Um sich auf die neuen Aufgaben gut vorzubereiten, sollte sich der Personalrat gezielt qualifizieren. ver.di b+b bietet hierzu Seminare an.
  1. Seminare für Personalratsmitglieder

ver.di b+ b unterstützt den Personalrat bei der Ermittlung des Qualifizierungsbedarfs und entwickelt einen individuellen Bildungsplan. Interessiert?
  1. Kontakt



Achtung
: Diese Informationen gelten für die Personalratswahlen nach dem Landespersonalvertretungsgesetz Nordrhein-Westfalen. Das BPersVG und die anderen Landespersonalvertretungsgesetze sind teilweise abweichend. Weitere Informationen gibt es hier.

So erreichen Sie uns

ver.di b+b Gemeinnützige GmbH
Regionalvertretung NRW
Mörsenbroicher Weg 200
40470 Düsseldorf

Fon: 0211 9046-814
Fax: 0211 9046-818

Newsletter abonnieren