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Wirksam mitbestimmen bei der Dienstplanung (Teil 3)

Rechtliche und betriebliche Durchsetzung der Mitbestimmung


Welche Vorschriften und Informationen müssen bekannt sein, um bei Dienstplänen mitbestimmen zu können? Welchen konkreten Einfluss hat die gesetzliche Interessenvertretung auf Dienstpläne, und wie setzt sie diesen durch? Worauf sollte sie beim Abschluss von Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen unbedingt achten?

Gesetze, Tarifverträge und Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen sind Grundlagen für die Dienstplangestaltung. Der Zusammenhang zwischen diesen Grundlagen und den betrieblichen Erfordernissen, vor allem aber den Interessen der Belegschaft, bildet den Kern dieses Seminars.

Sowohl die Vorbereitung von Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen als auch die allgemeinen Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung prägen das Seminar. Hinweise zur Überprüfung und Gestaltung von vorhandenen Dienstplänen runden es ab.


Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Arbeitsrechtliche und tarifvertragliche Grundlagen der Dienstplangestaltung
  • Dienstplanung und Weisungs-/Direktionsrecht des Arbeitgebers - Umfang, Zulässigkeit und Folgen der ständigen Erreichbarkeit (z.B. über ´dienstliche´ WhatsApp-Gruppen)
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie allgemeine soziale Belange der Beschäftigten
  • Personalplanung (Personalbedarfs-/Einsatzplanung) und Planung der Einzeldienste der Beschäftigten
  • Aspekte, Methoden und Instrumente einer sozialverträglichen Dienstplanung
  • Umfang der Beteiligung und Mitbestimmung der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Notwendige Inhalte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung zur sozialverträglichen Dienstplangestaltung und Entlastung der Beschäftigten
  • Rolle digitaler Medien und technischer Einrichtungen für die Dienstplanung

Termin:21.10. - 23.10.2019
Seminar-Nr.:1663-1910211
Ort:Brannenburg
Zielgruppe:Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
Fachbereiche:03
Teilnahmevoraussetzung:Besuch des 1. Teils der Reihe “Wirksam mitbestimmen bei der Dienstplanung”
Freistellung:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
Seminargebühren:810,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit). Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte. Diese betragen 297,86 EUR inkl. MwSt.
Kontakt:ver.di-b+b-Büro Hessen, Tel. 069 257 824-0