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Gefährdungsanzeigen im Sozial- und Gesundheitswesen

Warum es so wichtig ist, Gefährdungs- und Überlastungssituationen zu melden und zu dokumentieren


Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen wird auch mit Personalabbau und unbesetzten Stellen erkauft. Der Alltag der Beschäftigten ist dadurch von wachsendem Leistungsdruck geprägt. Überlastung und Fehlleistung sind die logische Folge. Den psychischen Druck drängen die Betroffenen oft zum Wohle der Patientinnen und Patienten in den Hintergrund. Die so entstehende Überlastung führt oft dazu, dass Sachen beschädigt oder Personen gefährdet werden. Das wiederum kann für den vermeintlichen Verursacher zu arbeitsrechtlichen, strafrechtlichen und/oder zivilrechtlichen Konsequenzen führen.

Das Seminar behandelt die Rechtsgrundlagen und Voraussetzungen, aber auch die Ziele und Folgen von Gefährdungsanzeigen sowie mögliche Inhalte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung. Darüber hinaus werden die Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung anhand von Praxisbeispielen dargestellt und bearbeitet.


Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Mögliche rechtliche und persönliche Folgen von Arbeitsüberlastung
  • Hinweispflichten gegenüber dem Arbeitgeber
  • Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung, aktuelle Fälle aus der Praxis und Rechtsprechung
  • Fürsorgepflichten des Arbeitgebers gegenüber den Beschäftigten bei der Ausgestaltung der Arbeit
  • Ziele, Inhalte und Folgen von Gefährdungsanzeigen
  • Pflichten des Arbeitgebers beim Umgang mit Gefährdungsanzeigen
  • Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung
  • Eckpunkte für eine Betriebs-/Dienstvereinbarung

Termin:25.09. - 27.09.2019
Seminar-Nr.:1663-1909251
Ort:Koblenz
Zielgruppe:Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
Fachbereiche:03
Freistellung:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühren:810,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit). Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte. Diese betragen 311,50 EUR inkl. MwSt.
Kontakt:ver.di-b+b-Büro Hessen, Tel. 069 257 824-0