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Gewalt und Aggression gegen Beschäftigte in Sozial- und Gesundheitsberufen

Ursachen, Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten


In einer Studie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Pflege sowie des Universitätsklinikums Eppendorf wurde festgestellt, dass sich jede dritte befragte Fachkraft in Kliniken, der stationären Altenpflege, der ambulanten Pflege sowie aus Werkstätten und Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen durch erlebte Gewalt stark belastet fühlt (www.bgw-online.de).

Arbeitgeber haben gegenüber den Beschäftigten die gesetzlich festgelegte Fürsorgepflicht, Übergriffe und Gewalt am Arbeitsplatz zu vermeiden, entsprechende Maßnahmen zur Gewaltprävention zu treffen sowie auf deren Umsetzung zum Schutz der Beschäftigten hinzuwirken. Bei der Entwicklung und Ausgestaltung der Maßnahmen hat die betriebliche Interessenvertretung ein Beteiligungsrecht, welches wir uns im Seminar genau ansehen werden.


Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Zahlen und Fakten der Berufsgenossenschaft und Unfallkassen zur Entwicklung von Übergriffen auf Beschäftigte
  • Begriffe und Definitionen zu Aggression, Aggressionsformen und Gewalt
  • Ursachen von Gewalt und Aggression von Patientinnen/Patienten und ihren Angehörigen im Gesundheitswesen
  • Versicherungs- bzw. berufsgenossenschaftsrechtliche Aspekte
  • Fürsorgepflichten des Arbeitgebers zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Beschäftigten
  • Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung mit dem Ziel von Maßnahmen zur Vermeidung gewalttätiger Übergriffe etc.
  • (Praxis-)Beispiele für präventive Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Gewalt
  • Beteiligungsrechte der betrieblichen Interessenvertretung; Eckpunkte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung zur Gewaltprävention

Termin:23.09. - 25.09.2019
Seminar-Nr.:1663-1909231
Ort:Bielefeld-Sennestadt
Zielgruppe:Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
Fachbereiche:03
Freistellung:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
Seminargebühren:810,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit). Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte. Diese betragen 282,51 EUR inkl. MwSt.
Kontakt:ver.di-b+b-Büro Hessen, Tel. 069 257 824-0