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Jahresarbeitszeit- und Arbeitszeitkonten

Vor- und Nachteile für die Beschäftigten


Ihrem Bedürfnis nach möglichst flexiblem Personaleinsatz folgend, versuchen Arbeitgeber zunehmend, Arbeitszeitkonten einzurichten. Entsprechende Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Interessenvertretung gelingen selten, da die Vorteile meist nur auf Arbeitgeberseite liegen. Zwei Gründe unter vielen: Zur Umwandlung von Entgelt reicht das Einkommen meist nicht. Mehrarbeit und Überstunden, um das Stundenkonto zu füllen, gehen zulasten der Gesundheit.

Um die Interessen von Arbeitgebern und Beschäftigten in Einklang zu bringen, bedarf es einer entsprechenden Ausgestaltung von Arbeitszeitkonten. Das Seminar nimmt das Vorhaben, mit dem Arbeitgeber zu entsprechenden Verabredungen zu kommen, kritisch in den Blick. Die hohen Hürden sollen deutlich werden, damit am Ende nicht die Beschäftigten ´die Zeche zahlen´ müssen.


Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Darstellung der rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen (u.a. Richtlinie 2003/88 EG, Arbeitszeitgesetz, SGB IV, Tarifverträge)
  • Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zur Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung
  • Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Abgrenzung von Flexikonten, Langzeitkonten und Lebensarbeitszeitkonten
  • Risiken für die Beschäftigten
  • Umwidmung von Entgeltbestandteilen – wer kann sich das leisten?
  • Insolvenzschutz und Absicherung der Zeitguthaben

Termin:22.08. - 23.08.2019
Seminar-Nr.:1663-1908221
Ort:Saalfeld
Zielgruppe:Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
Fachbereiche:03
Freistellung:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
Seminargebühren:585,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit). Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte. Diese betragen 145,95 EUR inkl. MwSt.
Kontakt:ver.di-b+b-Büro Hessen, Tel. 069 257 824-0