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Zukunft der Finanzierung der Psychiatrie und Psychosomatik - kommt nun doch alles anders?


In der 2009 beschlossenen Form hat PEPP bei allen Beteiligten und Interessengruppen massiven Widerstand hervorgerufen. So viel Einigkeit in unterschiedlichen Fachverbänden gab es bisher nicht. Diese Einigkeit hat dazu geführt, dass dieses für die psychiatrische Versorgung unsinnige Gesetz entscheidend verändert wird.

Fakt ist: PEPP wird so wie 2009 beschlossen nicht kommen. Ein Gesetzgebungsverfahren zur Neuordnung der Psychiatriefinanzierung soll noch 2016 abgeschlossen werden. Angekündigte Änderungen sind z.B. der Wegfall der Konvergenz auf Landesebene, weil krankenhausindividuelle Budgets verhandelt werden. Auch die Einführung von Akutbehandlung im häuslichen Umfeld (Home-Treatment) und eine verbindliche Mindestvorgabe für die personelle Ausstattung sind vorgesehen.

Was sich darüber hinaus für die Krankenhäuser und Abteilungen ändert, wie sich die Neufassung des Gesetzes insgesamt auswirkt und welche Aufgaben dadurch auf die gesetzliche Interessenvertretung zukommen, ist Thema dieses Seminars. Wir werden gemeinsam die Veränderungen besprechen und bewerten, um das notwendige strategische, arbeitsrechtliche und betriebswirtschaftliche Wissen zu erhalten, mit dem die Interessenvertretung die neuen an sie gestellten Herausforderungen bewältigen kann.


    Termin:25.10. - 27.10.2017
    Seminar-Nr.:1663-1710252
    Ort:Bielefeld-Sennestadt
    Zielgruppe:Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
    Fachbereiche:03
    Freistellung:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX
    Seminargebühren:710,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit). Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte. Diese betragen 280,00 EUR inkl. MwSt.
    Kontakt:ver.di-b+b-Büro Hessen, Tel. 069 257 824-0