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Arbeitsteilung im Krankenhaus

Die Arbeitsteilung im Fokus der Beteiligungsrechte von Interessenvertretungen


Der auf den Krankenhäusern lastende Kostendruck führt zu gravierenden Veränderungen in der Arbeitsorganisation. Ärztliche Tätigkeiten werden verstärkt an andere Berufe delegiert. Neue Berufe werden geschaffen. Pflegerische Aufgaben werden auf Pflegeassistenz- und Servicepersonal übertragen.

In diesem Seminar werden diese aktuellen Entwicklungen analysiert und auch unter berufsrechtlichen und berufspolitischen Gesichtspunkten diskutiert. Die haftungs- und arbeitsrechtlichen Grundsätze der Delegation ärztlicher Tätigkeiten werden erläutert und Möglichkeiten der betrieblichen Mitbestimmung sowie einer sinnvollen Arbeitsteilung zwischen Pflegefach-, Pflegeassistenz- und Servicekräften entwickelt. Die wesentlichen Eckpunkte zu einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung werden erarbeitet.


Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Folgen des globalisierten Arbeitsmarkts im Gesundheitswesen
  • Neue Berufsfelder und Berufszuschnitte
  • Rechtliche Grenzen der Delegation ärztlicher oder pflegerischer Tätigkeiten
  • Arbeitsrechtliche Folgen der Delegation
  • Veränderungen im Organisationsaufbau
  • Beteiligungsrechte der Interessenvertretung
  • Eckpunkte für Betriebs-/Dienstvereinbarungen

Termin:04.10. - 06.10.2017
Seminar-Nr.:1663-1710041
Ort:Berlin (Wannsee)
Zielgruppe:Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
Fachbereiche:03
Freistellung:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
Seminargebühren:750,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit). Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte. Diese betragen 270,00 EUR inkl. MwSt.
Kontakt:ver.di-b+b-Büro Hessen, Tel. 069 257 824-0