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Achtung, ich kann nicht mehr!

Sinn und Zweck von Überlastungsanzeigen


Personalabbau und unbesetzte Stellen führen zu stetig wachsenden Leistungsanforderungen an die Beschäftigten. Mit der steigenden Arbeitsbelastung wächst folglich auch der Druck auf die Beschäftigten in allen Arbeitsbereichen. Dies wiederum geht oft einher mit Überforderung oder auch Angst vor Fehlleistung.

Im schlimmsten Fall kommt es aufgrund massiver Überlastung sogar zu Sach- oder Personenschäden durch die Beschäftigten oder zu Gesundheitsschäden bei den Beschäftigten selbst. Dies kann zu arbeits-, aber auch zu straf- und/oder zivilrechtlichen Konsequenzen führen.

Die Überlastungsanzeige bietet den Beschäftigten die Möglichkeit, auf die jeweiligen unter Umständen gefährdenden Situationen aufmerksam zu machen, Abhilfemaßnahmen einzufordern und sich im Rahmen etwaiger Haftungsansprüche entlasten zu können.

Das Seminar behandelt Rechtsgrundlagen, Voraussetzungen, aber auch die Folgen von Überlastungsanzeigen sowohl für die Beschäftigten als auch für den Arbeitgeber. Es werden neben praktischen Beispielen für Überlastungsanzeigen auch mögliche Eckpunkte für eine Betriebs-/Dienstvereinbarung vorgestellt.


Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Überlastungsanzeige – Ziele, Bedeutung und Funktion
  • Inhalt, Form sowie Aufbewahrung der Überlastungsanzeige
  • Rechtliche und betriebliche Folgen von Überlastungsanzeigen
  • Pflichten des Arbeitgebers beim Umgang mit Überlastungsanzeigen
  • Handlungsmöglichkeiten und Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Beschwerderecht der Beschäftigten
  • Eckpunkte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung zur Überlastungsanzeige

Zielgruppe:Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
Fachbereiche:01-13
Freistellung:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
Bemerkung:Zu diesem Thema gibt es auch branchenbezogene Spezialseminare.