Arbeiten 4.0: Digitalisierung der Arbeit - Chancen und Risiken für Frauen!?


Der DGB-Index ‚Gute Arbeit‘ attestiert besonders Frauenarbeitsplätzen in der Dienstleistungsbranche die höchsten Digitalisierungsraten. Frauen sehen sich, so heißt es, „häufiger mit negativen Auswirkungen der Digitalisierung konfrontiert“. Dabei stehen u.a. größer werdende Arbeitsmengen und eine höhere Arbeitsbelastung auf der Kehrseite der Medaille. Auf der anderen Seite steht eine ´gefühlt´ leichte Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die hinter dem Begriff ´Digitalisierung der Arbeitswelt´ stehenden Entwicklungen werden in diesem Seminar insbesondere in Bezug auf Frauenarbeitsverhältnisse in den Dienstleistungsberufen dargestellt. Betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung werden auf den Prüfstand gestellt, um Risiken der Digitalisierung für Frauen zu mindern und zugleich die Chancen zu nutzen.


Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Begriffsklärungen: Digitalisierung der Arbeitswelt, Arbeiten 4.0
  • Überblick über die arbeits- und betriebspolitischen Handlungsfelder
  • Gestaltung der Arbeitswelt (u.a. Beschäftigung, Arbeitsformen und -verhältnisse, Qualifizierung, Arbeits- und Gesundheitsschutz)
  • Betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten für eine geschlechtergerechte digitale Arbeitsplatzgestaltung
  • Mitbestimmung und Mitgestaltung der gesetzlichen Interessenvertretung (u.a. rechtliche Grundlagen, aktuelle Rechtsprechung, Regelungsbeispiele, Notwendigkeit einer erweiterten Mitbestimmung, Beteiligung der Beschäftigten)
  • Mögliche Ziele und Strategien der gesetzlichen Interessenvertretung

Zielgruppe:Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
Fachbereiche:01-13
Freistellung:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG sowie Regelungen für MAV und Gleichstellungsbeauftragte

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