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Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV): Eine Herausforderung für die Interessenvertretung!


Die Pflichten des Arbeitgebers in Bezug auf Sicherheit und Gesundheitsschutz in Arbeitsstätten sind in der Arbeitsstättenverordnung festgelegt. Damit sollen Beschäftigte vor Gefährdungen, die aus dem Einrichten und Betreiben einer Arbeitsstätte entstehen, geschützt werden.

Im November 2016 wurde die Arbeitsstättenverordnung novelliert, seit 2013 gibt es in Form der ´Technischen Regeln´ konkrete Vorgaben für zentrale Fragen – wie Raumabmessungen, Temperatur, Lüftung, Beleuchtung, Pausen- und Sanitärräume, Fluchtwege, Brandschutz u.a.m.

Die gesetzliche Interessenvertretung ist nun gefordert, die Einhaltung der veränderten Vorschriften zu überwachen und im Rahmen ihrer Mitbestimmung Gestaltungsspielräume zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu nutzen.


Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Überblick über die ArbStättV und Technische Regeln Arbeitsstätten (ASR)
  • Grundlegendes Rechtsgefüge im Arbeitsschutz, rechtliche Verbindlichkeiten
  • Novellierte ArbStättV (Telearbeit, Tageslicht, Pausenräume, psychische Belastungen, Barrierefreiheit, Unterweisung)
  • ASR: Raumabmessungen, Pausen- und Sanitärräume, Erste Hilfe, Verkehrswege, Fluchtwege, Lüftung, Raumtemperatur/Sommerhitze, Beleuchtung, Brandschutz u.a.m.
  • Rechtsgrundlagen der Mitgestaltung durch die Interessenvertretung
  • Mitbestimmungsrechte des Betriebs-/Personalrats bei der Einrichtung von Arbeitsplätzen
  • Zusammenarbeit mit inner-/außerbetrieblichen Arbeitssicherheitsfachleuten

Das Seminar behandelt die aktuelle Fassung der Arbeitsstättenverordnung nach der Novellierung im November 2016.


Zielgruppe:Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
Fachbereiche:01-13
Freistellung:§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX