Würth-Gruppe

Branche

Handelsunternehmen für Montage- und Befestigungstechnik

Unternehmenssitz

Künzelsau

Rechtsform

Adolf Würth GmbH & Co. KG

Familienunternehmen

Bedeutung

Weltweit größtes Handelsunternehmen für Montage- und Befestigungstechnik

Gründung

1945 – durch Adolf Würth (als Schraubengroßhandlung)

Eigentümerstruktur

Carmen-Würth-Familienstiftung

Bettina-Würth-Familienstiftung

Marion-Würth-Familienstiftung

Markus-Würth-Familienstiftung (je 25%)

Konzernstruktur

Der Konzern ist in zwei Linien unterteilt.

Würth-Linie:
5 Divisionen - Metall, Auto, Holz, Industrie, Bau.

Allied Companies (meist zugekaufte Unternehmen, die unter ihrem angestammten Namen operieren):
u.a. Elektrogroßhandel.

Sprecher der Konzernführung

Robert Friedmann

Vorsitzende des Beirats

Bettina Würth

Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats

Reinhold Würth

Ökonomische Kerndaten

Konzern

Ergebnis 2008

Ergebnis 2007

Umsatz

8,81 Mrd. Euro

8,48 Mrd. Euro

Jahresüberschuss

367 Mio. Euro

419 Mio. Euro

Beschäftigte

62.811

63.699

- davon Außendienst

30.831

Deutschland

Umsatz

3,66 Mrd. Euro

Beschäftigte

16.800

- davon Außendienst

4.901

 

Anmerkungen:

  • Das klassische Kerngeschäft von Würth sind Schrauben, Schraubenzubehör, Dübel, Werkzeuge usw. – insgesamt rund 100.000 Produkte.
  • Motor des Erfolgs ist nach eigenem Bekunden der Direktvertrieb. Es gibt weltweit über 30.000 Außendienstmitarbeiter.
  • Die Würth-Gruppe zählt 416 Gesellschaften und ist in 86 Ländern präsent.
  • Reinhold Würth, Sohn von Adolf Würth, zog sich 1994 aus der Geschäftsführung zurück und übernahm den Vorsitz im Beirat. Diese Funktion übergab er dann 2006 seiner Tochter Bettina Würth.
  • Reinhold Würth („Schraubenkönig“) bleibt aber entscheidender Weichensteller im Konzern. Er ist mit 6,8 Mrd. Euro Vermögen der siebtreichste Deutsche.

 

Siehe auch:

 

 

Dr. Jürgen Glaubitz
(ehemals Abteilungsleiter Wirtschafts- und Strukturpolitik, ver.di-Landesbezirk NRW)

Redaktioneller Stand: Januar 2010