Evonik

Branche

Chemie, Energie, Immobilien

Unternehmenssitz

Essen

Rechtsform

Aktiengesellschaft

Evonik Industries AG

Gründung

2006 („weißer Bereich“ aus der alten RAG AG)

Geschichte

  • Die Ruhrkohle AG wurde 1969 im Rahmen des Kohlegesetzes als Gesamtgesellschaft des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet gegründet
  • 1994 Neuordnung der Beteiligungen
  • Erwerb mehrerer ausländischer Kohleunternehmen
  • 2004 Erwerb der Aktienmehrheit der Degussa AG
  • 2006 Gründung der RAG Beteiligungs-AG
  • 2007 Umbenennung in Evonik Industries AG
  • Der Steinkohlebereich („schwarzer Bereich“) wurde abgetrennt und in eine Stiftung ausgegliedert
  • Evonik Industries soll in mehreren Sparten veräußert werden, um mit dem Erlös nach dem Ende des Bergbaus die sogenannten Ewigkeitskosten zu decken
  • In einem ersten Schritt wurde im Juni 2008 ein Aktienpaket von 25 Prozent für 2,4 Mrd. Euro an den britischen Finanzinvestor CVC verkauft.

Geschäftsfelder

Chemie: Evonik Degussa GmbH
Energie: Evonik Steag GmbH (fünftgrößter deutscher Stromerzeuger)
Immobilien: Evonik Immobilien GmbH (68.000 Wohnungen)

Aktionärsstruktur

RAG Stiftung: 74,99 %

CVC Capital Partners: 25,01 %

Vorstandsvorsitzender

Dr. Klaus Engel

Aufsichtsratsvorsitzender

Wilhelm Bonse-Geuking (Vorsitzender des Vorstands der RAG-Stiftung)

Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender

Werner Bischoff (ehem. Vorstand der IG BCE)

Ökonomische Kerndaten (Hauptversammlung 19. Mai 2010)

 

Ergebnis 2009

Ergebnis 2008

Umsatz

13,07 Mrd. Euro

15,9 Mrd. Euro

Operatives Ergebnis (EBIT)

1,19 Mrd. Euro

1,29 Mrd. Euro

Konzernergebnis

240 Mio. Euro

285 Mio. Euro

Beschäftigte

38.681

40.767

 

Anmerkungen:

  • Das Unternehmen ist in 100 Ländern aktiv. In 28 Ländern gibt es Produktionsanlagen. 60 Prozent des Evonik-Umsatzes werden im Ausland erwirtschaftet.
  • Es findet ein massiver Personalabbau statt – nachdem bereits 2008 die Mitarbeiterzahl um fünf Prozent verringert wurde, wurden 2009 noch einmal mehr als 2.000 Stellen gestrichen.
  • Evonik ist Hauptsponsor von Borussia Dortmund.

 

Dr. Jürgen Glaubitz
(ehemals Abteilungsleiter Wirtschafts- und Strukturpolitik, ver.di-Landesbezirk NRW)

Redaktioneller Stand: Mai 2010