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Die deutsche Wirtschaftselite: ein Netzwerk der Macht

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich haben nachgewiesen, welche Firmen die Weltwirtschaft kontrollieren und wie weit ihr Einfluss geht. Danach übt ein Netzwerk von nur 147 Konzernen eine 40-prozentige Kontrolle über alle 43.060 international tätigen Unternehmen aus. 147 Konzerne, vornehmlich solche aus der Finanzbranche, kontrollieren danach 40 Prozent des globalen Wohlstands. Die Studie zeigt einen hohen Grad an Vernetzung (Kapitalbeteiligungen, Personen). Zur Spitzengruppe der global führenden Konzerne zählen auch die Deutsche Bank und die Allianz.

Obwohl die Studie in der Fachwelt nicht unumstritten ist, zeigt sie deutlich den hohen Vernetzungsgrad der globalen Wirtschaft und die große Macht der Finanzinstitute (Frankfurter Rundschau vom 24.10.2011). Nicht erst seit der Züricher Untersuchung wird auch hierzulande wieder diskutiert, wer die Mächtigen in der Gesellschaft sind, wer im Hintergrund die Fäden zieht, wer den größten Einfluss auf gesamtwirtschaftlich bedeutsame Entwicklungen hat und wer zum Kern der Wirtschaftselite gehört.

Im Folgenden werden wir versuchen, auf diese Fragen Antworten zu finden. Dabei muss zunächst geklärt werden, wer zu dem illustren Kreis der Mächtigen zu zählen ist. Dann soll kurz dargestellt werden, wie die Interessenpolitik der Wirtschaft organisiert ist (Verbände, Netzwerke). Und schließlich wollen wir versuchen, das Who-is-Who der deutschen Wirtschaft abzubilden.

Die deutsche Wirtschaftselite
Es gibt keine allgemeingültige Definition der Wirtschaftselite. Wir zählen dazu im Folgenden den Kreis der sehr Vermögenden und die Gruppe der Topmanager.

Über die reichsten Menschen in der Gesellschaft gibt es zwei relevante Quellen, die Liste der amerikanischen Zeitschrift Forbes (erscheint jeweils im März eines Jahres) und die Aufstellung des manager magazins (jeweils Oktober). Bei den Angaben über die Vermögenssituation handelt es sich um Schätzungen. Aus diesem Grund gibt es zwischen beiden Veröffentlichungen z.T. Abweichungen. Laut Forbes sieht die Beletage der Superreichen derzeit so aus:

Die reichsten Deutschen (2011)

Name

Vermögen in Mrd. US-Dollar

Quelle des Vermögens

Karl Albrecht

25,4

Aldi Süd

Berthold & Theo Albrecht & Familie

17,8

Aldi Nord

Michael Otto & Familie

17,6

Otto Gruppe

 

Susanne Klatten

13,0

BMW, Altana, Nordex, SGL Carbon

Stefan Quandt

11,2

BMW

Johanna Quandt

10,0

BMW

 

Klaus Michael Kühne

9,8

Kühne + Nagel

 

August von Finck

7,8

Merck Finck & Co., Allianz

Hasso Plattner

7,2

SAP

Curt Engelhorn

6,6

Boehringer

Quelle: Forbes-Liste, März 2012

Das Manager Magazin kommt in seiner Ausgabe vom Herbst letzten Jahres zu etwas anderen Ergebnissen. Dort rangieren auf den vorderen Plätzen Dieter Schwarz (Lidl, Kaufland) mit 11,5 Mrd. Euro, Familie Reimann (Benckiser) mit 8,0 Mrd. Euro, Familie Reinhold Würth (Würth-Gruppe) mit 7,2 Mrd. Euro, Günter und Daniela Herz (Maxingvest) und Fam. Oetker (Oetker-Gruppe) mit je 7,0 Mrd. Euro. Dann folgen Familie Rethmann (Rethmann-Gruppe), Familie Braun (B. Braun Melsungen), Dietmar Hopp, Familie Jacobs (Adecco) und all die anderen ...

Daneben wird auch ein Ranking der deutschen Großfamilien veröffentlicht. Dieses wird angeführt von Brenninkmeijer (C&A) mit 22,0 Mrd. Euro, Henkel (Henkel) mit 9,0 Mrd. Euro und Haniel (Metro u.a.) mit einem Vermögen von 8,0 Mrd. Euro. Dann folgen die Familien Heraeus, Porsche, Siemens, Merck/Langmann, Freudenberg, Werhahn und Vaillant (Quelle: manager magazin, Die 500 reichsten Deutschen, Oktober 2011).

Einige dieser Superreichen üben keine unternehmerische Tätigkeit mehr aus oder wirken allenfalls als „graue Eminenz“ (Karl Albrecht u.a.), andere haben sich in die oft nebulösen Verwaltungsrats-, Beirats- oder Stiftungsgremien zurückgezogen und ziehen dort die Fäden (Dieter Schwarz, Reinhold Würth u.a.). Die meisten sind indes nach wie vor unternehmerisch tätig, zumeist in den diversen Kontrollgremien – und das nicht nur in den eigenen Unternehmen (s.u.).

Topmanagement
Zum Kreis der deutschen Wirtschaftselite zählen ferner die Vorstands- und Aufsichtsrats-Vorsitzenden der führenden Konzerne. Im Fokus stehen hier insbesondere die dreißig Dax-Unternehmen:

Dax-30-Konzerne/Vorstandsvorsitzende/Aufsichtsratsvorsitzende

Unternehmen

Vorstandsvorsitzende

Aufsichtsratsvorsitzende

Adidas

Herbert Hainer

Igor Landau

Allianz

Michael Diekmann

Helmut Perlet

BASF

Kurt Bock

Eggert Voscherau

Bayer

Martin Dekkers

Manfred Schneider

Beiersdorf

Stefan F. Heidenreich

Reinhard Pöllath

BMW

Norbert Reithofer

Joachim Milberg

Commerzbank

Martin Blessing

Klaus-Peter Müller

Daimler

Dieter Zetsche

Manfred Bischoff

Deutsche Bank

Anshu Jain, Jürgen Fitschen

Paul Achleitner

Deutsche Börse

Reto Francioni

Joachim Faber

Deutsche Post

Frank Appel

Wulf von Schimmelmann

Deutsche Telekom

Rene Obermann

Ulrich Lehner

E.ON

Johannes Teyssen

Werner Wenning

Fresenius Holding

Ulf M. Schneider

Gerd Krick

Fresenius Medical Care

Ben J. Lipps

Gerd Krick

HeidelbergCement

Bernd Scheifele

Fritz-Jürgen Heckmann

Henkel

Kasper Rorsted

Simone Bagel-Trah

Infineon

Peter Bauer

Klaus Wucherer

K+S

Norbert Steiner

Ralf Bethke

Linde

Wolfgang Reitzle

Manfred Schneider

Lufthansa

Christoph Franz

Jürgen Weber

MAN

Georg Pachta-Reyhofen

Ferdinand Piëch

Merck

Karl-Ludwig Kley

Rolf Krebs

Metro

Olaf Koch

Franz M. Haniel

Münchener Rück

Nikolaus von Bomhard

Hans-Jürgen Schinzler

RWE

Peter Terium

Manfred Schneider

SAP

 

Bill McDermott*),
Jim Hagemann Snabe*)

Hasso Plattner

Siemens

Peter Löscher

Gerhard Cromme

ThyssenKrupp

Heinrich Hiesinger

Gerhard Cromme

Volkswagen

Martin Winterkorn

Ferdinand Piëch

Quelle: Geschäftsberichte; *) Vorstandssprecher; Stand: Juli 2012.

Zum erweiterten Kreis muss auch das Spitzenmanagement mehrerer großer Kapitalgesellschaften aus dem MDax, SDax und dem TecDax gezählt werden.

Während die börsennotierten Unternehmen oft im Rampenlicht stehen, sind die meisten der großen Familienunternehmen öffentlich kaum bekannt. Dabei sind diese auf vielen Märkten ein wichtiger und oft sogar bestimmender Faktor (siehe dazu unseren Beitrag „Die 25 größten Familienunternehmen in Deutschland“).

Interessenvertretung der Wirtschaft
Die Wahrnehmung der Interessen der Wirtschaft erfolgt durch die jeweiligen Verbände. In Deutschland existiert ein komplexes und starkes Netz verschiedener Organisationen:
  • Wirtschaftsverbände
  • Arbeitgeberverbände
  • Kammern,
deren Aufgabe die Durchsetzung unternehmerischer Forderungen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik ist. Die wichtigsten Organisationen im Kurzporträt:

BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.)
  • „Der BDI transportiert die Interessen der deutschen Industrie an die politisch Verantwortlichen“ (Homepage des BDI).
  • Präsident: Hans-Peter Keitel, neun Vizepräsidenten
  • 38 Branchenverbände.

BDA (Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände)
  • „Zentrale Aufgabe des BDA ist es, die unternehmerischen Interessen im Bereich der Sozialpolitik aktiv zu vertreten“ (Homepage des BDA).
  • Präsident: Dieter Hundt, acht Vizepräsidenten.

DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag)
  • „Die Industrie- und Handelskammern (...) nehmen das Gesamtinteresse der ihnen zugehörigen Unternehmen gegenüber Kommunen, Landesregierungen sowie Politik und Öffentlichkeit wahr“ (Homepage des DIHK).
  • Präsident: Hans Heinrich Driftmann
  • Hauptgeschäftsführer: Martin Wansleben.
Der Gemeinschaftsausschuss der deutschen gewerblichen Wirtschaft fungiert als Koordinierungsgremium der deutschen Wirtschaftsverbände. Bekanntester und mächtigster Wirtschaftsverband ist der BDI.
Neben diesen Organisationen gibt es weitere Einrichtungen, die in der breiten Öffentlichkeit weniger bekannt sind. Von Bedeutung ist vor allem der Stifterverband:

Stifterverband für die deutsche Wissenschaft
  • Mitglieder: 3.000 Unternehmen, Unternehmerverbände, Stiftungen und Privatpersonen
  • „Der Stifterverband versteht sich als unkonventionelle Ideenschmiede und Impulsgeber, um das Wissenschaftssystem weiterzuentwickeln“ (Homepage).
  • Präsident: Arend Oetker.
Zudem existiert eine Reihe namhafter „Industrie-Clubs“, wie beispielsweise der Industrie-Club Düsseldorf oder der Übersee-Club e.V. in Hamburg.

Die Arbeit der Wirtschaftsverbände reicht von der reinen Lobby-Arbeit bis hin zur gezielten Meinungsmache, sprich der Beeinflussung der sogenannten öffentlichen Meinung (siehe unseren Beitrag „Meinungs-Mache(r): Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“).

„Ich höre immer: Korruption. In Deutschland wird nicht bestochen. In Deutschland wird beeinflusst.“

Kurt Tucholsky, 1932


Nach einer aktuellen Umfrage des ifo-Instituts unter Deutschlands Managern steigt der Einfluss der Wirtschaftslobbyisten auf die Politik (Wirtschaftswoche vom 30.9.2011).


Netzwerke
Neben der formalen Zusammenarbeit in den diversen Verbänden gibt es ein feines Geflecht von Netzwerken und Seilschaften. Der Trend zum Netzwerk blüht – es gibt eine wahre Renaissance des Netzwerkgedankens in der deutschen Wirtschaftselite. Man kennt sich, man trifft sich, man sieht sich. Exklusive Zirkel finden sich ein, sei es in der Bertelsmann-Repräsentanz Unter den Linden, sei es in Kitzbühel. Sei es auf Schloss Berchtesgaden, bei Franz Herzog von Bayern oder sei es in der klassischen Seilschaft der Semilauer, wo unter gekonnter Anleitung eines Reinhold Messner gewichtige Herrschaften vom Range Weber, Reitzle oder Hainer in luftige Höhen geführt werden.

Einmal im Jahr treffen sich die Mächtigen aus Wirtschaft und Politik in Davos auf dem dortigen Wirtschaftsforum. Einmal per anno findet auch das sogenannte Bilderberger-Treffen statt. Der Kreis ist limitiert – in der Regel auf 130. Zuletzt traf sich die Runde in Chantilly, Virginia, 2011 in St. Moritz.

In Wahrheit gelten solche Treffen, wie etwa in Davos, eher als Termine zum Schaulaufen. Wichtige Entscheidungen werden in geheimen, vertraulichen Zirkeln getroffen:

„Die Herrschaften sind gern unter sich und einander genug.“

manager magazin vom 7.3.2011



Einige der wichtigen Netzwerke im Überblick:

Netzwerke der deutschen Wirtschaftselite (Auszug)

Organisation

Mitglieder

Organisation

Merkmal

Baden-Badener Unternehmergespräche

ca. 70

Karl-Ludwig Kley (Merck, Vorsitz)

Franz Fehrenbach (Bosch, Stellv.)

„Klassische Kaderschmiede der Deutschland AG“

Atlantik-Brücke

rd. 500

Friedrich Merz

„Politconnection zu den USA, Young Leaders als Karrierenetzwerk“

Isny-Runde

rd. 100

Helmut Aurenz (ASB Grünland)

„schwäbisches Davos“

„Auto- und CDU-lastig“

European Roundtable of Industrialists

 

45

Leif Johannson (Volvo, Vorsitz)

Peter Löscher (Siemens, Stellv.)

„Denkfabrik mit Lobby-Charakter“

„europäische Industriestimme“

The Family Business Network

4.000

Karl-Erivan Haub (Tengelmann, für Deutschland)

internationaler Austausch für Familienunternehmen

Quelle: Spiegel online vom 8.4.2011

Zu den aktivsten Netzwerkern der deutschen Wirtschaft zählt Arend Oetker, er gilt als „personifizierte Omnipräsenz“ (manager magazin). Seine wichtigen Funktionen und Ämter sind:
  • Präsident des Stifterverbands
  • Vizepräsident des BDI
  • Präsidiumsmitglied des BDA
  • Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
  • Aufsichtsratsmitglied bei KWS SAAT AG, Berliner Philharmonie, der Leipziger Messe u.a.
  • stellvertretender Vorsitzender der Fritz Thyssen Stiftung
  • Senatsmitglied der Max-Planck-Gesellschaft
  • von 2000 bis 2005 Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke.
(Quelle: Wikipedia)

Gibt es eine neue Deutschland AG?
Vor zehn Jahren schrieb das manager magazin: „Das alte Netzwerk der Deutschland AG gibt es nicht mehr“ (18.10.2002). Zuvor waren die Fäden in der deutschen Wirtschaft bei Managern wie Abs, Beitz, Merckle oder Vogelsang zusammengelaufen. Dieses Netzwerk wurde oft auch als „Old Boys Network“ gekennzeichnet. Überkreuzbeteiligungen zwischen den führenden Konzernen waren über lange Zeit die Regel. „Die Protagonisten sammelten Mandate wie andere Zinnteller“ (manager magazin vom 7.3.2011).

„Deutschland AG“

Darunter verstand man das Netzwerk von Verflechtungen zwischen großen Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen. Hauptmerkmal waren gegenseitige Kapitalverflechtungen und eine Konzentration von Aufsichtsratsmandaten führender Manager. Einen wesentlichen Kern bildeten die Unternehmen Deutsche Bank, Allianz und Münchener Rück.


2000 wurde die Veräußerung von Unternehmensteilen durch die rot-grüne Bundesregierung steuerfrei gestellt. Damit sollte die „Deutschland AG“ entflochten werden. Tatsächlich haben viele Großkonzerne diese Möglichkeit dankbar genutzt, um Beteiligungen, die nicht mehr zum Kerngeschäft gehörten, äußerst günstig abzustoßen. Dieses rot-grüne Steuergeschenk erwies sich im Übrigen recht bald als Türöffner für die viel gescholtenen Heuschrecken ...

Tatsächlich ist der Verflechtungsgrad zwischen den führenden (Dax-)Unternehmen in den darauf folgenden Jahren deutlich geringer geworden.

Auch wenn es die alte Deutschland AG nicht mehr gibt, so mehren sich immer mehr Anzeichen für deren Renaissance. Aktuelles Beispiel: Durch die Personalien Achleitner (bislang Finanzchef der Allianz – jetzt Aufsichtsratschef der Deutschen Bank) und Anshu Jain (vormals Investmentchef, nun Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank) rücken die beiden Konzerne wieder näher zusammen. „Sie bilden das neue Machtzentrum der deutschen Wirtschaft“, und damit passiert das, was nahezu ein Jahrzehnt nicht möglich schien: „Die beiden größten Finanzkonzerne rücken zusammen zur neuen Deutschland AG“ (Süddeutsche Zeitung vom 16.11.2011).

Im Übrigen belegen neuere Untersuchungen, dass der Kern der deutschen Wirtschaftselite seit fast zwanzig Jahren stabil ist. Um einige der großen Konzerne gibt es einen „sehr eng geknüpften Kern von Managern, dessen Dichte auch über die Jahre nicht abnimmt“ (zeit-online vom 9.11.2011). Die Zahl der Aufsichtsratsvorsitzenden mit mehreren Mandaten ist zwischen 1996 und 2006 zwar zurückgegangen, für die Deutsche Bank, Allianz oder Pharma-Riesen scheint dies allerdings nicht zu gelten.

Bei den Familienunternehmen ist der Grad der personellen Verflechtung und des Austauschs untereinander traditionell sehr stark. Hier hat die Deutschland AG offenbar einfach fortbestanden ...

„Im Mittelstand ist die wahre Deutschland AG so lebendig wie immer.“

Finance, Ausgabe Juli/August 2005

 



Das Who is Who der deutschen Wirtschaftselite
Im Folgenden wollen wir einen Überblick über relevante personelle Verflechtungen innerhalb der deutschen Wirtschaftselite geben. Wir dokumentieren deren Tätigkeit in Führungs- und Kontrollgremien der jeweiligen Firmen und Organisationen. Wir zeigen das Netzwerk der Superreichen und Topmanager: „Ein mächtiges, streng vertrauliches Stück Deutschland“ (manager magazin).

Apropos: Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ein Who is Who der deutschen Wirtschaft (Auszug)

Name

Vorstand/Geschäftsführung

Eigentümer/Gesellschafter

Mandate in Verbänden

Mandate in Aufsichtsgremien

 

(nur Deutschland)

 

 

Achleitner, Paul

ehemals VM Allianz SE

 

Deutsche Bank AG – ARV

Daimler AG – ARM

Bayer AG – ARM

RWE AG – ARM

Henkel – GA

Ackermann, Josef

ehemals V Deutsche Bank AG

Siemens AG – ARSV

Bayer AG – ARM

Linde AG – ARM

Lufthansa AG – ARM

Albrecht, Berthold (M)

Miteigentümer Aldi-Nord

Mitglied Aldi-Verwaltungsrat

Albrecht, Theo jr. (M)

Miteigentümer Aldi-Nord

Mitglied Aldi-Verwaltungsrat

Appel, Frank

Deutsche Post AG, V

BDI2

BDA2

Postbank – ARV

Bagel-Trah, Simone

 

Henkel – ARV und VGA

Henkel Management AG – ARV

Heraeus Holding GmbH – ARM

Berger, Roland

Gesellschafter der Roland Berger GmbH

Fresenius Management SE – ARM

Schuler AG – ARM

Wilhelm von Finck AG – ARSV

Bernotat, Wulf H.

ehemals V E.ON AG

Allianz SE – ARM

Bertelsmann AG – ARM

Deutsche Telekom AG – ARM

Bethke, Ralf

ehemals V K+S AG

K+S AG – ARV

Benteler AG – ARM

Südzucker AG – ARM

Bischoff, Manfred

ehemals VM Daimler AG

Daimler AG – ARV

SMS GmbH – ARV

Unicredit S.p.a. – ARM

Voith AG – ARM

Blessing, Martin

Commerzbank AG, V

S3

 

Bock, Kurt

BASF SE, V

S2

 

Boehringer, Christian (M)

Gesellschafter von Boehringer

Boehringer – VGA

Börsig, Clemens

ehemals ARV Deutsche Bank AG

Daimler AG – ARM

Linde AG – ARM

Bayer AG – ARM

Bomhard, Nikolaus von

Münchener Rück, V

S2

Ergo AG – ARV

Commerzbank – ARM

Braun, Ludwig Georg (M)

ehemals V B. Braun Melsungen

Miteigentümer

vormals DIHK-Präsident

B. Braun – ARV

Werhahn KG – Verwaltungsratsmitglied

Stihl-Gruppe – ARM

Broermann, Bernard große (M)

Gesellschafter Asklepios

 

 

Cromme, Gerhard

vormals V ThyssenKrupp

 

Siemens AG – ARV

ThyssenKrupp AG – ARV

Allianz SE – ARSV

Axel Springer – ARM

Dekkers, Marijn

Bayer AG, V

BDI2

S3

 

Diekmann, Michael

Allianz SE, V

S3

Linde AG – ARSV

BASF SE – ARSV

Siemens AG – ARM

div. Konzernmandate

Doepfner, Mathias

Axel Springer AG, V

 

B.Z. Ullstein GmbH – Beirat

Engel, Klaus

Evonik AG, V

BDI1

 

Fehrenbach, Franz

 

Robert Bosch GmbH, VGF

S3

BASF SE – ARM

Fielmann, Günter (M)

Fielmann AG, V

Miteigentümer

 

Fitschen, Jürgen

Deutsche Bank AG, V (mit Anshu Jain)

S3, Vorstand Bankenverband

Metro AG – ARM

Schott AG – ARM

Frenzel, Michael

TUI AG, V

BDI2

AWD Holding AG – ARM

AXA Konzern AG – ARM

Konzernmandate

Gemkow, Stephan

Haniel, V

 

 

Grillo, Ulrich

Grillo-Werke, V

 

BDI1, design. BDI-Präsident

Klöckner – ARM

IKB Deutsche Industriebank AG – ARM

Praktiker AG – ARM

Mateco AG – ARM

Grube, Rüdiger

Deutsche Bahn AG, V

BDA2

S3

 

Hainer, Herbert

Adidas AG, V

FC Bayern München – ARSV

Allianz Deutschland AG – ARM

Lufthansa AG – ARM

Hambrecht, Jürgen

ehemals V BASF SE

Daimler AG – ARM

Robert Bosch Industrietreuhand

Vorstand der Siepmann-Stiftung (Aldi-Süd)

Haniel, Franz Markus (M)

Miteigentümer Haniel

Franz Haniel & Cie. – ARV

Metro AG – ARV

Delton AG – ARSV

BMW – ARM

Heraeus Holding GmbH – ARM

secunet Security Networks AG – ARM

Haub, Karl-Erivan

Tengelmann, VGF

Eigentümer

 

Heraeus, Jürgen (M)

ehemals V Heraeus

Gesellschafter

BDI2

Heraeus – ARV

GEA Group AG – ARV

Messer Group AG – ARV

Hauck & Aufhäuser – ARM

Herz, Daniela (M)

Mayfair Vermögensverwaltung SE

Miteigentümerin

 

Herz, Günter (M)

Mayfair Vermögensverwaltung SE

Miteigentümer

 

Herz, Michael (M)

Maxingvest AG, V

Miteigentümer

Tchibo GmbH – ARV

Beiersdorf AG – ARM

Herz, Wolfgang (M)

Miteigentümer Maxingvest AG

Maxingvest AG – ARM

Hiesinger, Heinrich

ThyssenKrupp AG, V

BDI1

S3

 

Hundt, Dieter

Gesellschafter Allgaier Werke

Präsident des BDA

Allgaier Werke GmbH – ARV

VFB Stuttgart – ARV

Stinag Invest AG – ARV

Landesbank BaWü – ARM

HDI Gerling – Beirat

Pensions-Sicherungs-Verein Köln – ARV

Jain, Anshu

Deutsche Bank AG, V (mit Jürgen Fitschen)

 

Kagermann, Henning

ehemals V SAP AG

S3

Deutsche Post AG – ARM

BMW AG – ARM

Deutsche Bank AG – ARM

Münchener Rück AG – ARM

Keitel, Hans-Peter

ehemals V Hochtief AG

 

Präsident des BDI

ThyssenKrupp AG – ARM

Commerzbank AG – ARM

Deutsche Messe AG – ARM

National-Bank AG – ARM

Klatten, Susanne (M)

Haupteigentümerin von Altana, Anteilseignerin von BMW, SGL Carbon

BMW AG – ARM

Altana AG – ARM

SGL Carbon AG – ARM

Kley, Karl-Ludwig

 

Merck KGaA, V

BDI3

S3

Bertelsmann AG – ARM

BMW AG – ARSV

Kley, Max Dietrich

 

ehemals VM BASF SE

SGL Carbon – ARV

BASF SE – ARM

HeidelbergCement – ARM

Koch, Olaf

Metro AG, V

S3

Konzernmandate

Kreke, Jörn

Großaktionär Douglas

Douglas Holding AG – ARV

Deutsche EuroShop – ARM

Capital Stage AG – ARM

Kühne, Klaus-Michael

ehemals V Kühne + Nagel

Miteigentümer

Großaktionär Hapag-Lloyd

Kühne + Nagel – Ehren-ARV

Landau, Igor

 

Adidas AG – ARV

Allianz SE – ARM

Lehner, Ulrich

ehemals V Henkel

Deutsche Telekom AG – ARV

Henkel – GA

Porsche Holding SE – ARM

ThyssenKrupp AG – ARM

Oetker – Beirat

Novartis – Verwaltungsrat

Löscher, Peter

Siemens AG, V

S3

Deutsche Bank AG – ARM

Münchener Rück AG – ARM

Mangold, Klaus

vormals VM Daimler

TUI AG – ARV

Continental AG – ARM

Metro AG – ARM

Mayrhuber, Wolfgang

ehemals V Lufthansa AG

Infineon AG – ARV

BMW AG – ARM

Münchener Rück AG – ARM

Lufthansa Technik AG – ARM

Merckle, Ludwig

Großaktionär HeidelbergCement

HeidelbergCement AG – ARM

Kässbohrer AG – ARV

Milberg, Joachim

ehemals V BMW AG

 

BMW AG – ARV

Bertelsmann AG – ARSV

Festo AG – ARM

SAP AG – ARM

ZF Friedrichshafen – ARM

Mohn, Liz (M)

Gesellschafterin Bertelsmann

Bertelsmann Verwaltungsrat – Vorsitzende

Bertelsmann AG – ARM

Müller, Klaus-Peter

ehemals V Commerzbank AG

 

Commerzbank AG – ARV

Linde AG – ARM

Fresenius SE & KGaA – ARM

Obermann, Rene

Deutsche Telekom AG, V

BDI2

S3

Konzernmandate

Oesterle, Fritz

Celesio AG, V

Unternehmenstreuhand Schwarz-Gruppe, Berater

Oetker, Alfred (M)

Gesellschafter Oetker

Oetker KG – Beiratsmitglied

Oetker, Arend (M)

Geschäftsführender Gesellschafter Arend Oetker Holding

BDI1, BDA2, S1

"Botschafter" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

 

Oetker, August (M)

Gesellschafter Oetker

Oetker KG – Beiratsvorsitzender

B. Braun Melsungen – ARM

Oetker, Richard (M)

Oetker-Gruppe, Unternehmensleitung

Persönlich haftender Gesellschafter

 

Oetker, Roland (M)

Gesellschafter Oetker größter Einzelaktionär Evotec

 

Vorstand Industrie-Club Düsseldorf

Oetker KG – stellv. Beiratsvorsitzender

Deutsche Post AG – ARM

Evotec AG – ARM

RAG-Stiftung – Kuratorium

Otto, Alexander (M)

ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG, VGF

Otto Gruppe – ARM

P & C KG – ARM

Deutsche EuroShop – ARM

Otto, Michael (M)

Miteigentümer Otto Gruppe

Otto Gruppe – ARV

Axel Springer – ARM

Perlet, Helmut

ehemals VM Allianz SE

Allianz SE – ARV

Commerzbank AG – ARM

GEA Group – ARM

Piëch, Ferdinand (M)

ehemals V VW AG

Großaktionär von VW und Porsche

VW AG – ARV

MAN SE – ARV

Porsche SE – ARM

Audi AG – ARM

Plattner, Hasso (M)

ehemals V SAP AG

Großaktionär

SAP AG – ARV

Pöllath, Reinhard

 

Maxingvest AG – ARV

Beiersdorf AG – ARV

Tchibo GmbH – ARM

Porsche, Ferdinand Oliver (M)

Großaktionär von Porsche und VW

Porsche AG – ARM

VW AG – ARM

Porsche, Wolfgang (M)

Großaktionär von Porsche und VW

Porsche Holding SE – ARV

Porsche AG – ARV

VW AG – ARM

Quandt, Stefan (M)

Anteilseigner von BMW

BMW – ARSV

Reithofer, Norbert

BMW AG, V

S3

Henkel – ARM

Reitzle, Wolfgang

Linde AG, V

S2 (Schatzmeister)

Continental AG – ARM

 

Rorsted, Kasper

Henkel, V

BDI2

Bertelsmann AG – ARM

 

Schaeffler, Georg (M)

Gesellschafter

Schaeffler-Gruppe

Großaktionär Continental

Schaeffler AG – ARV

Continental AG – ARM

Schaeffler, Maria-Elisabeth (M)

Gesellschafterin

Schaeffler-Gruppe

Großaktionärin Continental

BDI2

Schaeffler AG – ARSV

Continental AG – ARM

Schimmelmann, Wulf von

ehemals V Postbank

Deutsche Post AG – ARV

Maxingvest – ARM

Allianz LV AG – ARM

Schinzler, Hans-Jürgen

ehemals V Münchener Rück

Münchener Rück AG – ARV

Metro AG – ARM

Schörghuber, Alexandra (M)

Schörghuber, Vorstand

Schörghuber – Vorsitzende des Stiftungsrates

Schneider, Manfred

ehemals V Bayer AG

Bayer AG – ARV

Linde AG – ARV

RWE AG – ARV

Schneider, Ulf M.

Fresenius SE, V

div. Konzernmandate

 

Schwarz, Dieter (M)

Eigentümer Schwarz-Gruppe

Unternehmenstreuhand

 

Siegert, Theo

Unternehmer, Großaktionär Schweizer Nationalbank

Stellv. V Industrie-Club Düsseldorf

E.ON AG – ARM

Henkel – ARM

Merck – GA

Springer, Friede (M)

Miteigentümerin Springer

Axel Springer AG – ARSV

Steiner, Norbert

K+S, V

BDI2, BDI3

E.ON Mitte AG – ARM

Stihl, Hans Peter (M)

ehemals V Stihl-Gruppe

Miteigentümer

vormals DIHT- und IHK-Präsident

Stihl-Gruppe – ARV

Robert Bosch Industrietreuhand

Terium, Peter

RWE AG, V

S3

 

Teyssen, Johannes

E.ON AG, V

BDI2

S2

Deutsche Bank AG – ARM

Salzgitter AG – ARM

sowie Konzernmandate

Thielen, Günter

ehemals V Bertelsmann

Bertelsmann AG – ARV

Trützschler, Klaus

ehemals VM Haniel

Deutsche Bank AG – ARM

Takkt – ARM

Bilfinger Berger SE – ARM

Voscherau, Eggert

ehemals VM BASF SE

BDA1

BASF SE – ARV

Hochtief AG – ARM

Wacker, Peter Alexander (M)

ehemals V Wacker Chemie

Wacker Chemie – ARV

Walter, Bernhard

ehemals V Dresdner Bank

Bilfinger Berger SE – ARV

Deutsche Telekom AG – ARM

Henkel – ARM

Daimler AG – ARM

Weber, Gerhard (M)

Gerry Weber International AG, V

 

Weber, Jürgen

ehemals V Lufthansa AG

Lufthansa AG – ARV

Voith AG – ARM

Wennemer, Manfred

ehemals V Continental AG

Hochtief AG – ARV

Allianz LV AG – ARM

Wenning, Werner

ehemals V E.ON AG

E.ON AG – ARV

Deutsche Bank AG – ARM

HDI – ARM

Talanx – ARM

Henkel – GA

Freudenberg – GA

Winterkorn, Martin

VW AG, V

Porsche Holding, V

S3

Audi – ARV

Salzgitter AG – ARM

Wobben, Bernhard Aloys (M)

Enercon GmbH – GF

Eigentümer

 

Würth, Bettina

Miteigentümerin Würth-Gruppe

BDI2

Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe

Würth, Reinhold (M)

Miteigentümer Würth-Gruppe

Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats

Zeitz, Jochen

ehemals V Puma

Puma – ARV

Zetsche, Dieter

Daimler AG, V

BDI2

S3

Konzernmandate

Quellen: Geschäftsberichte, „Die 500 reichsten Deutschen“, Internetrecherche (Stand: Juli 2012)


Legende:
V = Vorstandsvorsitzender; VM = Vorstandsmitglied
VGF = Vorsitzende/-r der Geschäftsführung
ARV = Vorsitzender des Aufsichtsrats
ARSV = stellvertretende/-r Vorsitzende/-r des Aufsichtsrats
ARM = Mitglied des Aufsichtsrats
VGA = Vorsitzende/-r des Gesellschafterausschusses
BDI1 = Vizepräsident des BDI; BDI2 = Präsidialmitglied des BDI; BDI3 = Vorstand des BDI
BDA1 = Vizepräsident des BDA; BDA2 = Präsidium des BDA
S1 = Stifterverband, Präsident; S2 = Stifterverband, Vizepräsident; S3 = Stifterverband, Vorstand
(M) = Vermögen über 1 Mrd. Euro.


Siehe auch:
Dr. Jürgen Glaubitz
Redaktioneller Stand: Juli 2012